Andrea Groß

Andrea Groß

  • 1960 in Altdorf geboren
  • 1979-1983 Studium in Augsburg im Fachbereich Grafikdesign, Umweltgestaltung und Denkmalpflege Abschluss: Diplomdesignerin
  • seit 1983 freischaffende Künstlerin, Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler BBK Schwaben Nord und Augsburg e.V., Dozentin für Linolschnitt u.a. an der Freien Kunstakademie in Augsburg, Frauenstudien- und Bildungszentrum der EKD
Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland:
  • u.a. in Stuttgart, Bonn, Augsburg, München, Berlin, Erlangen, Darmstadt, Nürnberg, Passau, Hangzhou (VR China), Prishtine (Kosovo), Mayenne (Frankreich), Dornbirn (Österreich)
  • Kunststipendium des deutsch-französischen Jugendwerkes mit dreimonatigem Arbeitsaufenthalt in Südfrankreich
Öffentliche und private Ankäufe:
  • Stadt Stadtbergen, Kreiskrankenhaus Donauwörth, Zentrum Bildung Darmstadt, Arbeitsgemeinschaft Frauenseelsorge Bayern, Kolping Donauwörth, Pfarrei St. Petrus Dresden, Schwäbisches Volkskundemuseum, Oberschönenfeld

Atelieranschrift

Andrea Groß
Richard-Wagner-Str. 4
86391 Stadtbergen
Atelier von Andrea Groß Atelier von Andrea Groß Atelier von Andrea Groß Atelier von Andrea Groß

Zur Arbeit

Andrea Groß Linolschnitte

Mit hintergründigem Tiefgang wendet sich Andrea Groß mit ihren Bildern in unverwechselbar poetischer Art Themen archaischer menschlicher Emotionen zu.

Die Arbeiten verstehen sich nicht als Antwort, vielmehr laden sie den Betrachter in einen weiten, offenen Wahrnehmungsraum ein, in dem eigene Gefühle und Gedanken, Assoziationen, Erinnerungen und Mitgefühl entstehen können, der Vielfalt des menschlichen Daseins entsprechend. Wie in einer mathematischen Formel verdichtet die Künstlerin mit Linie und Farbe die Essenzen menschlichen Lebens. Hinter jedem ihrer Bilder steht eine Geschichte, angefüllt mit Erlebnissen, Gefühlen und Erkenntnissen.

Wenige reduzierte Striche, inmitten einer intensiven Farbigkeit erzählen von vertrauten Momenten. Ihre Bilder sind zuweilen leise und besinnlich und dann wieder vollkommen leicht und beschwingt, voller Energie und Tatendrang. Die Künstlerin hat für ihre Arbeiten konsequent die Technik des Farblinoldrucks gewählt.

Eine Technik, die sie schon seit vielen Jahren überaus virtuos einsetzt und in der sie eine ganz spezifische Bildsprache entwickelt hat.

Manchmal sind die Farbtöne lasierend übereinander gesetzt und lassen die Figur nur schemenhaft erkennbar werden. Dann wieder ist es eine klar gesetzte Kontur und ein homogener Binnenfarbraum, mit dem die Figur und der sparsam komponierte Umraum wiedergegeben werden.

Die Arbeitsschritte beim Linolschnitt folgen eigenen Gesetzen. Bevor etwas sichtbare Gestalt annehmen kann, muss es genau begriffen werden. Noch vor dem ersten Schnitt hat die Künstlerin ein klares Bild vom Bild. Jede Linie, jede Farbe hat bereits ihren Platz auf dem noch weißen Papier. Im Wechsel von Schneiden und Drucken wird das innere Bild sinnlich wahrnehmbar, eine Verwandlung von Begriffenem zu Sichtbarem.