Brigitte Heintze

Brigitte Heintze

  • geboren in Solingen
  • 1978-86 Studium der Malerei und Klassischen Gobelinweberei an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln, Gasthörerin an der Fachhochschule Münster (Zeichnung) und am Art Department der University of Notre Dame, USA (Druckgrafik)
  • seit 1986 freischaffende Künstlerin, daneben Leitung zahlreicher Lehraufträge für Malerei und Druckgrafik, z.B. Akademie Bad Reichenhall, Bildungszentrum Kloster Irsee, Mal- und Zeichenschule Weimar
Einzelausstellungen u.a.:
  • in Aichach, Augsburg, Bobingen, Bonn, Burghausen, Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Lübbecke/OWL, Mainz, München, Münster, Weimar, Regensburg, Rottau/Chiemgau, Sofia
Ausstellungsbeteiligungen u.a.:
  • in Augsburg, Bonn, Brie-Comte-Robert (Frankreich), Istanbul (Türkei), Ebersberg, Eislingen, Landsberg, Liberec (Tschechien), Mailand (Italien), Mayenne (Frankreich), München, Plovdiv (Bulgarien), Rio de Janeiro (Brasilien), Ruse (Bulgarien), Sao Paulo (Brasilien), Sofia (Bulgarien), Tutzing
Auszeichnungen und Preise:
  • 2000 Grafikstipendium Artist-in-Residence in Weimar
  • 2007 Kunstförderpreis der Kreissparkasse Augsburg
  • 2015 Gedok-Stipendium Artist-in-Residence in Bulgarien
  • 2016 Stipendium Artist-in-Residence in Finnland
Öffentliche und private Ankäufe:
  • ARAG Versicherungen München, Augsburger Aktienbank, Hochbauamt Krumbach, Kunstarchiv Peter Kerschgens, Kunstsammlungen der Stadt Wertingen, Schwäbisches Volkskundemuseum, Oberschönenfeld, Stadtmuseum Fürstenfeldbruck, Stadt Marktoberdorf, Stadt Stadtbergen

Atelieranschrift

Brigitte Heintze
Oberer Stadtweg 19
86391 Stadtbergen
Atelier von Brigitte Heintze Atelier von Brigitte Heintze Atelier von Brigitte Heintze Atelier von Brigitte Heintze Atelier von Brigitte Heintze Atelier von Brigitte Heintze

Zur Arbeit

Seit einigen Jahren schon habe ich mich auf Zeichnung und Druckgrafik spezialisiert. Meine Arbeiten sind in hohem Maße durch ihren Materialreiz bestimmt. Ich benutze traditionelle Zeichenmaterialien wie Bleistift, Kohle und Oilsticks ebenso wie Collage-Elemente von eigenen Fotos und gesammelten Papieren.

Meist arbeite ich dabei auf Blättern, die bereits eine eigene Geschichte haben. So überarbeite ich alte Radierungen, habe wissenschaftliche Notizblätter meines Mannes, eines Mathematikers, überzeichnet oder veraltete Lehrmittelkarten aus dem Schulunterricht, um nur einige Beispiele zu nennen. Leere Blätter als Ausgangsbasis für meine Arbeit kommen eher selten vor.

Bei der Druckgrafik (hauptsächlich Radierung) gehe ich so vor, dass ich im Allgemeinen keine Auflagen drucke, sondern meist nur ein Exemplar abziehe und dann die Platte weiter bearbeite. Daher sind die Arbeiten fast immer Unikate. Oft zeichne oder male ich auch noch in die fertigen Drucke. Ich arbeite sehr gerne mit experimentellen Techniken, um meine speziellen Vorstellungen ausdrücken zu können.

Im Sommer 2016 hatte ich ein Stipendium, um vier Wochen in Finnland zu leben und zu arbeiten. Ich habe das als Anlass genommen, mich künstlerisch wieder etwas zu verändern und habe dort überwiegend malerisch gearbeitet mit dem Focus Landschaft. Diese Eindrücke sollen in der nächsten Zeit noch vertieft werden, d.h., ich werde mich augenblicklich mehr auf Malerei und Landschaft fokussieren.