Christina Weber

Christina Weber

  • 1958 in Grafenau (Bayerischer Wald) geboren
  • 1977-1981 Fachhochschule Augsburg, Diplom Grafik Design
  • 1993-2000 Weiterbildung in verschiedenen Workshops: Steinbildhauerei, Bronzeguss und Pâte de Verre, Heißglas, Licht und Installation, Glasmalerei, Vitriographie, Lithographie, Radierung
  • seit 2013 Vorsitzende des Kunstvereins Bobingen
Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen:
  • 2003 Installation zum Bibeljahr im Chorraum St. Moritz, Augsburg
  • 2005 Präsentation der Portraitbüste Christian Dierig mit Ausstellung im Christian Dierig Haus, Augsburg
  • 2009 Installation im “Kunstkarree“ Königsbrunn
  • 2010 Galerie Cervino “Un Gebunden“
  • 2010 Arbeits-Stipendium Tyron Guthrie Center Irland
  • 2015 Rathaus Gersthofen
Kunstpreise:
  • 2015 Meckatzer Löwenbräu Kunstpreis Irsee
  • 2016 Schwäbische Skulptura Kunstpreis Buxheim

Atelieranschrift

Christina Weber
Bergmühlstraße 34
86153 Augsburg
Atelier von Christina Weber Atelier von Christina Weber Atelier von Christina Weber Atelier von Christina Weber Atelier von Christina Weber Atelier von Christina Weber

Zur Arbeit

Ich lebe Natur-eingebunden auf dem Land, arbeite in Augsburg

Meine vorhergehende Werkphase war ein intensives sich Beschäftigen mit dem menschlichen Miteinander. Reduzierte Fuß-lose Gestalten zeigten ihr „Menschsein“ durch das verbindende Miteinander – dazu benötigten sie ihre Hände.

Derzeit ist die „Groteske“ das stilbildende Prinzip. Mischwesen zwischen Mensch und Tier, meist an parasitäre Insekten erinnernd, geben Hinweise auf manch menschliche Eigenschaften.

Dabei verwende ich unterschiedlichste Materialien und Materialkombinationen und Techniken wie Papiermaché, Keramik, Glas, Kunststoff, Druckgrafik, etc.

„Die Bilder an den Rändern der Manuskripte reizen uns häufig zum Lachen, aber sie tun es nur zu erbaulichen Zwecken“, erwiderte er. „Wie man in Predigten vor dem Volk oft Exempla einführen muß, und nicht selten ergötzliche, um die Phantasie der frommen Zuhörer anzuregen, so muß auch die Rede der Bilder sich dieser Possen bedienen. Für jede Tugend und jede Sünde gibt es ein Beispiel in der Welt der Tiere, und die Tiere spiegeln die Welt des Menschen.“

Bruder William in „Der Name der Rose“, Umberto Ecco